Liebe Gemeinde,
ich freue mich, ab dem 1. Dezember als Pfarrer in Podelwitz-Wiederitzsch mit Euch Gottesdienste zu feiern, als Seelsorger tätig zu sein und gemeinsam mit Euch das Gemeindeleben zu gestalten.
Ich freue mich auf alte Bekanntschaften aus meiner Zeit als Vikar ebenso wie auf neue Gesichter. Mein Vikariat habe ich von 2017 bis 2020 in der Sophienkirchgemeinde und eben in Podelwitz-Wiederitzsch absolviert, nachdem ich zuvor in Leipzig Theologie studiert habe.
2021 wurde ich für meine Erste Pfarrstelle nach Wildenhain in die Kirchgemeinde Großenhainer Land berufen.
Gemeinsam mit meiner Frau Rebekka und unseren (inzwischen) 3 Kindern, Jotam, Eliana und Tamira, werde ich nun Ende November das Pfarrhaus in Wiederitzsch beziehen.
An dieser Stelle möchten wir uns als Familie herzlich dafür bedanken, dass die Pfarrwohnung für uns so schön hergerichtet wurde! Es gibt uns, neben den freundlichen Begegnungen, das Gefühl, willkommen zu sein, und das ist etwas Wunderbares :-)
Wir freuen uns darauf, das Pfarrhaus in Wiederitzsch nun mit Leben zu füllen, auf Begegnungen und Gespräche. Ich bin gespannt, was Gott für unsere Zukunft bereithält – als Familie, als Gemeinde, als Kirche und Gesellschaft. Bei aller Ungewissheit ist es mir ein Herzensanliegen, diese Zukunft mit Freude anzugehen, in der heiteren Gelassenheit, dass Gott immer mitgeht und gegenwärtig ist; dass seine Liebe größer ist, als unsere Möglichkeiten und dass sein Geist immer wieder Leben in Fülle schenkt und den Blick und die Hände öffnet für das, was uns gegeben ist.
Ich werde meine Gaben gern in diese Gemeinde einbringen und bin dabei sogleich auf Eure Unterstützung angewiesen.
So grüße ich Euch herzlich und freue mich auf persönliche Begegnungen!
Euer Benedict Schubert
Hoffnungen haben sich erfüllt: am 7. Dezember, dem 2. Adventssonntag 14 Uhr wird Pfarrer Benedict Schubert im Gottesdienst in der Podelwitzer Kirche durch Superintendent Feydt eingeführt. Herzliche Einladung zu diesem Gottesdienst und dem anschließenden adventlichen Empfang.
Ein herzlicher Dank gilt Pfarrerin Simone Berger-Lober, die in der Vakanzzeit für die Kirchgemeinde da war und zusammen mit dem Kirchenvorstand die Fäden in der Hand behielt.
Gemeindepädagogin Heike Thiel kümmert sich um die Krippenspiele in Podelwitz und Wiederitzsch, leitet den Kinderkreis und die Christenlehregruppen, in denen zahlreiche Kinder Kirche als gute Gemeinschaft erleben und biblischen Geschichten kennenlernen.
In den letzten Jahren konnten wir durch erfolgreiche Spendenaktionen sicherstellen, dass diese Arbeit weiterhin in unserer Gemeinde stattfindet.
Nun möchten wir für das Jahr 2025 erneut um Spenden bitten, um diese Arbeit zu erhalten.
Dafür werden ca. 3.000 EURO benötigt.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum bisherigen Ergebnis von 1.700 EURO beigetragen haben!
Ein herzlicher Dank auch denjenigen, die sich an der Spendenaktion noch beteiligen, damit das Spendenziel wieder erreicht werden kann.
Bankverbindung:
Kirchenbezirk Leipzig, IBAN: DE46 3506 0190 1620 4790 43
Verwendungszweck: RT 1835 Spende Erhalt Stelle Gemeindepädagogik
Wir danken herzlichst für Ihre Unterstützung! – Der Kirchenvorstand und alle Kinder der Gemeinde.
Überwältigt von so vielen guten Worten und Wünschen danke ich von Herzen für die liebevolle Verabschiedung in den Ruhestand am Sonntag, 8. September 2024. Lange werde ich die Wärme noch spüren, die aus vielen Worten und Grüßen sprach. Der einzigartige Stern, von vielen aus der Gemeinde gestaltet, hängt in meinem Zimmer in der Ruhestandswohnung und erinnert mich an die Zeit in Podelwitz und Wiederitzsch.
Danke für alle Vor- und Nachbereitung. Bleibt alle behütet und geht im Vertrauen weiter.
Ihre / Eure Dorothea Arndt

Impression vom Erntedankfest am Sonntag, 29. September 2024. Beide Kirchen waren schön geschmückt mit Blumen und Erntedank-Gaben, für die die Leipziger OASE, Ökumenische Kontaktstube für Wohnungslose in der Nürnberger Straße sehr dankbar war. Die Spenden helfen, den Gästen der Oase Mahlzeiten anzubieten und sie sonst in vielerlei Hinsicht zu unterstützen.
(Foto: Manfred Freigang)

"Hoffnung wächst allmählich"
Unter diesem Motto fand der dritte Schulgottesdienst mit den Religionsklassen der Grundschule Wiederitzsch am 18. April 2024 statt.
Frau Wehnert und Pfarrerin Arndt hatten den Gottesdienst vorbereitet. Frau Seidlich spielte die Geschichte vom kleinen Elefanten mit. Frau Professor Dr. Gudrun Franke begleitete den Gottesdienst musikalisch. Herzlichen Dank dafür!
Die Geschichte vom kleinen Elefanten zeigte, wie auch in Trauer wieder Trost und Hoffnung wachsen können.
Graue Steine der Trauer wurden bunt. Die Kinder malten eifrig und erlebten auf diese Weise symbolisch etwas davon, wie es ist, wenn Hoffnung allmählich wächst.
Wir freuen uns auf den nächsten Gottesdienst im Herbst.


Das Krippenspiel der Konfirmandinnen und Konfirmanden wurde am Mittwoch, 3.
Januar 2024, noch einmal im Seniorenzentrum inter pares in Wiederitzsch gespielt. Ungefähr
fünfzehn Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums waren gekommen und
sangen die Weihnachtslieder nach Kräften mit. Viele äußerten sich sehr beglückt
und dankbar. Es war eine bereichernde Erfahrung für die Mitspielenden, die sich
auf die neue Situation sehr gut einstellten.

Interview mit Manfred Freigang
Der Anlass unseres Gesprächs ist bemerkenswert. 50 Jahre Mitarbeit im Kirchenvorstand. Vieles hat sich in dieser Zeit entwickelt und verändert. Das, was konstant blieb, ist die Beziehung zur Kirche und zur Gemeinde in Podelwitz. Ein Jubiläum ist ein guter Anlass zurückzuschauen und diese markante Dauer liefert interessante Geschichten, Meilensteine und Anekdoten.

Mit welchen Pfarrerinnen und Pfarrern haben Sie in Kirchenvorstand und Kirchgemeinde zusammengearbeitet?
M.Freigang: Es sind einige zusammengekommen. In chronologischer Reihenfolge – Pfr. Lein (1950-58), Pfr. Dr. Kandler (1958-79), Pf.r Dr. Mühlmann (Vakanzvertretung), Pfr. Wendt (1979-88), Pfr. Dr. Arndt (1988-95) und Pfrn. Dorothea Arndt (ab 1995).
An welche wichtigen Ereignisse für die Kirchgemeinde können Sie sich gut erinnern?
M.Freigang: Die Wechsel in der Pfarrstellenbesetzung waren immer einschneidende Ereignisse, verbunden mit Erwartungen und immer auch ein Neuaufbruch. Die Betrachtung aus der Sicht des Einzelnen war dabei aber doch recht unterschiedlich. Einige bemerkenswerte Ereignisse in meiner Wahrnehmung waren die Neueindeckung des Kirchturms (1960), die Entscheidung zur Innenerneuerung der Kirche (1975), der Wiedereinbau der Orgel (1993), die Gründung des Kirchenchors (1993), der Einbau des Glockenstuhls (2006), der Zusammenschluss der Kirchgemeinden Podelwitz und Wiederitzsch (2012) sowie die Bildung der Region 2 (2021).
Was ist die Motivation, in schweren Zeiten durchzuhalten? Wie blieben Sie dran?
M.Freigang: Ich habe es nicht anders kennengelernt, die Kirche gehört zu meinem Leben. Meine Eltern und Großeltern haben sich in schweren Zeiten darangehalten. Warum sollte ich es nicht auch tun? Mein Vater hat mir während seiner Krankheit, die letztlich zum Tod mit 52 Jahren führte, gezeigt, wie der Glaube an Gott trägt. Er und Pfarrer Kandler waren die prägenden Personen für mein Leben.
Wie kam es, dass Sie so früh die Verantwortung übernommen haben?
M.Freigang: Nach dem Tod meines Vaters, der Kirchvorsteher war, rückte meine Mutter für ihn nach. Ich ging zum Wehrdienst. Bei der nächsten Wahl zum Kirchenvorstand im Jahr 1972 war für meine Mutter klar, dass ich sie ablösen musste. So kam ich mit 24 in den Kirchenvorstand. Vor Verantwortung habe ich mich nie gedrückt.
Welche Aufgaben in der Gemeinde übernehmen Sie gern? Was überlassen Sie lieber anderen?
M.Freigang: Gern übernehme ich alles, was mit Bau in Verbindung steht. Ebenso die Vorhaben, bei denen langjährige Erfahrung von Vorteil ist, wie zum Beispiel die Diskussionen und Entscheidungen zum Zusammenschluss der Kirchgemeinde oder Strukturanpassungen. Die Andacht zu Anfang der Kirchenvorstandssitzung überlasse ich lieber denen, die es gern machen und es auch besser können
Wir wissen, dass das Bauhandwerk einen wichtigen Anteil in ihrem beruflichen und privaten Leben einnimmt. Wobei konnten Sie in der Zeit im Kirchenvorstand baulich mitwirken?
M.Freigang: Wichtig waren die Beratungen und Planungen zu allen Vorhaben unserer Kirchgemeinde. Die Innensanierungen unserer Kirche habe ich tatkräftig unterstützt, auch die Wegesanierungen und die Erneuerungen der Anschlussleitungen für Pfarrhaus und die Friedhöfe waren wichtige Vorhaben in unserer Gemeinde. Vor wenigen Jahren haben wir hier in der Buchenwalder Straße in Podelwitz neue Baugrundstücke erschlossen. Bei der Gestaltung der Erbbauverträge und der Begleitung der Erschließungsarbeiten habe ich federführend mitgewirkt. Bei weiteren Vorhaben, die Grundstücke der Kirchgemeinde berühren, kann ich eine wichtige Verbindung zur Gemeinde Rackwitz darstellen.
Welche der Errungenschaften im Kirchenvorstand sind für uns heute selbstverständlich?
M.Freigang: Dass der Kirchendienst bei Gottesdiensten und Veranstaltungen durch verschiedene Mitglieder der Gemeinde übernommen wird, ist für uns heute normal. Auch ist dabei eine gewisse Arbeitsteilung nach den Fähigkeiten und Neigungen des Einzelnen möglich.
Die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Dekaden war rasant. Wie sehen Sie das Gemeindeleben in der Zukunft?
M.Freigang: Ich sehe für unsere Gemeinde, und dabei zuvorderst in Podelwitz, unter der aktiven Gemeinde ein reges Leben. Das war schon mal ganz anders. Durststrecken mit 3 Leuten und keinem Instrument im Gottesdienst sind mir nur zu gut in Erinnerung. Es wird immer wieder von einzelnen Leuten abhängen, wie die Entwicklung weitergeht. Wir werden niemanden überzeugen, sondern können nur Beispiel sein. Wie weit uns das gelingt, hängt nicht allein von uns ab. Wenn der Herr nicht über das Haus wacht, ist der Wächter umsonst. Das wird gerne zitiert, hier trifft es meines Erachtens voll zu. Also machen wir fröhlich weiter und achten dabei vor allem auf unsere Kinder!
Das Interview führte Michael Junold
Eine Kurzfassung des Interviews lesen Sie im Gemeindebrief März bis Mai 2023 auf Seite 31
Am Sonntag, dem 1. Advent, 29. November 2020 im Gottesdienst 10 Uhr in der Podelwitzer Kirche wurden die neu gewählten bzw. berufenden Mitglieder des Kirchenvorstands in ihr Amt eingeführt. Die Wahlperiode erstreckt sich über sechs Jahre. Gewählt und berufen wurden (in alphabetischer Reihenfolge) Frau Daliah-Virginie Abdel-Kader, Herr Manfred Freigang, Frau Karen Fritz, Herr Michael Gruender, Frau Katerina Junold, Herr Tobias Kandler, Herr Dr. Ulf Roland, Herr Dr. Jan Schaaf, Frau Julia Tauchen und Frau Dr. Doreen Thor
Zum Ende des Jahres 2024 hat Frau Daliah-Virginie Abdel-Kader ihr Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt. Auch an dieser Stelle ein herzliches "Danke!"
Frau Valeka Regen nimmt Ihren Platz jetzt ein.